Chronik des fröhlichen Stammtisches


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31.12.1981
Nachdem alle Stammtischbrüder die Festlichkeiten unseres 10jährigen Bestehens ohne nennenswerte körperliche Schäden überstanden, begann für den Stammtisch eine neue Aera. Kurz vor Jahresende wurden wir mobil. Wir kauften am letzten Tag des Jahres einen Mercedes-Bus von unserem Stammtischbruder Jakob Weiß zum Freundschaftspreis von 500,00 DM. Der Kaufvertrag wurde auf einer Speisekarte ausgefertigt und lautete wie folgt: Herr Jakob Weiß verkauft an den „Fröhlichen Stammtisch“ einen Pkw-Kombi Fabr. Daimler Benz Fabr. Nr. 607 165 13211627 wie gesehen. Mit Übergabe des Kfz-Briefes wird der Betrag von 500,00 DM zur Zahlung fällig. Der Vertrag wurde von unserem Präsidenten Artur Schuck gegengezeichnet. Wir entwarfen bereits die tollsten Pläne, wie wir unsere Neuerwerbung am besten einsetzen können. Aber bereits am 22.1.82 platzen unsere Träume wie Seifenblasen. Aus finanziellen Gründen mussten wir unsere Gemeinschaftskutsche leider wieder verkaufen. Es blieb nur der Trost, dass wir einen erheblichen Gewinn erzielen konnten. Bei dieser geschäftlichen Transaktion tat sich besonders die Fa. Wilhelm Löffler hervor. Ohne den Will müssten wir uns wahrscheinlich noch lange Zeit über eine Unterstellmöglichkeit für unser Prachtstück Gedanken machen.

24.10.1981
10jähriges Stammtischjubiläum
. Unter der Regie unseres derzeitigen Präsidenten Artur Schuck feierten wir im Saal unseres Stammlokals unseren „runden“ Geburtstag. Bei einem kalten Buffet (für 45 Personen) ließen wir es uns zusammen mit Freunden gut gehen. Auszug aus der Laudation unseres Schriftführers Edmund zu späterer Stunde: Zum Schluss sollt ihr alle wissen, keine Stammtischstunde möchte ich missen und was der Stammtisch alles macht, wer hat denn je soviel vollbracht. Für hundert Flaschen Wein legte sich der Jakob nochmals rein. Die Schule haben wir gebaut, der Jakob hat nur zugeschaut. Der Bürgermeister wurde doch nur von uns gewählt, die Stammtischstimme ja die zählt. Die Stammtischbrüder Egon und Berthold im Gemeinderat, war das nicht ´ne gute Tat? Drei Brüder unter die Haube geschafft, wir haben’s vollbracht. Beim Edgar haben wir´s noch nicht geschafft, dafür haben wir ihn zum Unternehmer gemacht. 100 ltr. Krimsekt, beileibe kein Wein, das kann doch nur am Stammtisch sein. Stundenlang könnte ich noch erzählen, doch es reicht, Schluss mit dem Reden. Erhebt das Glas und trinkt mit mir. Ein Prost auf Euch, ein Prost auf alle unsere Ehrenmitglieder in aller Welt. Ein Prost auf unsere Gäste und nun feiert noch feste.

22.09.1981
Wir besuchten unseren Stammtischbruder Edmund Rüppel im Krankenhaus Erlenbach und überbrachten im unsere Genesungswünsche.

08.08.1981
Fahrt nach Stetten ins Weinberghäuschen.
Auf Initiative unseres Stammtischbruders Egon fuhren wir mit dem VW-Bus nach Stetten und tranken den guten „Stettener Stein“ Für die Biertrinker trug unser Freund Olaf extra ein 30 ltr. Fass den Steilhang hinauf.

10.07.1981
Wachenbachtalfest in Schweinheim.
Was wir von unseren Schweinheimer Freunden geboten bekommen, ist kaum mehr zu übertreffen. Bei diesem Fest fand auch die erste Begegnung mit den Stammtischbrüdern vom Stammtisch der Bettschoner aus Perach (bei Freilassing) statt. Durch die Beziehungen unseres Stammtischbruders Erich kam eine Abordnung mit ihrem Stand- und Trinkfesten Vorsitzenden Georgi. Gemeinsam feierten wir bis in die Dunkelheit.

23.06.1981
Kegelabend im „Lamm“ in Heimbuchenthal.
In fröhlicher Runde waren wir sportlich aktiv. Ein 30 ltr. Fass Bier wurde aus der Stammtischkasse bezahlt.

02.04.1981
Generalversammlung.
Zu Beginn der Versammlung wurde ein Eilbrief unseres Präsidenten Werner Feyh verlesen, in dem er sich für sein Fernbleiben entschuldigt. Er teilt mit, dass er aus beruflichen Gründen leider keine Zeit hat, den ehrenwerten Posten eines Stammtischpräsidenten weiterhin zu übernehmen. Gleichzeitig würdigte er in seinem Brief nochmals den letztjährigen Ausflug nach Oberammergau. Er führte aus, dass dieser Ausflug nach seiner Auffassung das Wertvollste war, was der Stammtisch bisher während Seiner Zugehörigkeit zustande brachte. Besonders auch, weil dieses mehrtägige Zusammensein von einem feuchtfröhlichen Ausflug stark abwich und auch innerlich die Teilnehmer beschäftigte. Er bedankte sich in diesem Zusammenhang nochmals bei dem Organisator des Ausfluges, unserem Stammtischbruder Egon und für die Betreuung vor Ort durch seinen Sohn Klaus. Diesen Ausführungen können sicherlich alle Teilnehmer nur beipflichten. Unser scheitender Präsident legte seinem Schreiben einen Scheck von 100,00 DM bei und gab der Hoffnung Ausdruck, damit der diesjährigen Generalversammlung zum Erfolg zu verhelfen.
Die anschließende Neuwahl ergab folgendes Ergebnis: Präsident Artur Schuck 2. Vorsitzender Karl-Heinz König Schriftführer Edmund Rüppel Kassenverwalter Erich Kempf

14.02.1981
Faschingsabend in unserem Stammlokal.

09.02.1981
Unser Ehrenpräsident Alois Schuck schrieb uns aus Oberstaufen. Auf der Karte stand das Sprüchlein: „Die Dummen und die Doofen, die fahrn nach Wörishofen. Wer lieben will und saufen, der fährt nach Oberstaufen“. Gleichzeitig genehmigte er 2 Flaschen Wein.